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Dr Lugner u d'Nonne
Komödie von
Curt Goetz *,
Mundartfassung von Walter Maurhofer
Ein Baby im Kloster. Alle glauben, das Kind
wäre von Schwester Angela, die ihrem Zimmer Gedichte für einen gewissen
Charly schreibt. Der Jurastudent Charly hat
einen vermögenden Vater und
verfügt über ausgesprochenen Charme. Eines Tages kann er im
letzten Moment die sympathische Novizin Angela vor dem Ertrinken retten.
Die beiden verlieben sich ineinander. Er ist aber nicht der Charly, an
den sich die Gedichte von Schwester Angela richten. Die
Gedichte richtet die
fromme Angela nämlich an den
Kardinal.
Wird aus dem notorischen Playboy und
der Nonne trotz aller Gegensätze ein glückliches Paar?
22 Vorstellungen
im Zytglogge-Theater:
Premiere
am Do 27. Nov 2003.
Weitere Vorstellungen vom
Fr 28. Nov. bis So 11. Januar
2004.
Gastspiel in Merligen: Fr 27.
Februar 2004 |
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Curt Goetz,
der Autor von "Der Lügner und die Nonne" wurde 1888 in Mainz geboren, und zwar "am 17. November, morgens
um 5:00 Uhr wie ich mich deutlich erinnere... Meine Mutter war furchtbar stolz auf mich,
während mein Vater bei meinem Anblick bemerkte, 'was wir wirklich gebraucht hätten,
wäre eine Kommode gewesen'.". Der Vater war Basler, die Mutter ein Deutsche
italienischer und französischer Abstammung und tatsächlich war Curt Goetz ein Grossneffe
von Bernard Shaw.
Er wuchs in Halle an der Saale auf. Sein Berufswunsch Arzt blieb unerfüllt. Mit 18 Jahren
ging er als Schauspieler zum Theater und kam über Provinzbühnen nach Berlin, zuerst zum
Kleinen Theater unter den Linden und später zum Lessing-Theater. Er spielte in Stücken
von Henrik Ibsen, William Shakespeare, Hermann Sudermann, August Strindberg, Georg
Kaiser und Bernard Shaw.
1911 schrieb er sein erstes Stück "Der Lampenschirm", das er "Kein Stück
in drei Akten" nannte. Es folgten so bekannte Stücke wie "Ingeborg",
"Hokuspokus", "Das Haus in Montevideo" und "Dr. med. Hiob
Prätorius".
1923 lernte er in Wien die Schauspielerin Valérie von Martens kennen und heiratete sie
unverzüglich. Sie wurde seine Partnerin auf der Bühne und im Film. 1933 siedelten sie in
die Schweiz über, wo sie in Merligen am Thunersee
wohnten. Hier entstand der vergnügliche Dreiakter "Der Lügner und die
Nonne". 1939 wurde das Ehepaar Goetz auf einer Amerikareise vom Krieg überrascht und
sie blieben
dann bis zum Herbst 1946 in Beverly Hills. Nach ihrer Rückkehr nach Europa verfilmte Curt
Goetz seine Bühnenstücke "Dr. med. Hiob Prätorius", "Das Haus in
Montevideo" und "Hokuspokus".
Am 12. September 1960 starb Curt Goetz in Grabs im Kanton St. Gallen. |