|
Spielzeit
15. Okt. 2004
bis
3. Dez. 2004
|
Zum 150.
Todestag von Jeremias Gotthelf
Der Notar
in der Falle
Eine
Geschichte von Jeremias Gotthelf
Theaterfassung: Alice M. Zbinden
Berndeutsche Bearbeitung: Ruth Bietenhard
|
|
 |
 |
Wir wissen nicht, wann und wo Gotthelf den
"Notar" geschrieben hat, können aber davon
ausgehen, dass in dieser Geschichte
Beobachtungen aus seiner Berner Zeit verarbeitet sind.
Namentlich der Berufsstand der Notare war ihm ein Dorn im Auge.
Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn konnte es
schwer ertragen, wie wenig sich die Notare beispielsweise für eine
menschlichere Behandlung von Waisen- und Verdingkindern einsetzten.
Geldgier und Opportunismus sind die Merkmale, die Gotthelf diesem
Berufsstand ankreidet.
In der der Erzählung "Der Notar in der Falle" ist
es die unscheinbare, kränkliche Jungfer Luise, die den
karrierebewussten Notar Stössli in den Hafen der Ehe, sprich "in die
Falle" lockt.
Die reizvolle Erzählung wird in szenischen
Bildern von
Alice M. Zbinden dargestellt. Wir lassen
die beiden Hauptfiguren "Sie und Er" nach fünfzig Ehejahren auf ihre
gemeinsame Liebes- und Ehegeschichte
zurückblicken.
Gespielte Erinnerungen lassen für
Minuten eine fremde Welt aus dem 19. Jahrhundert aufleuchten.
|
|
|
Zur Einstimmung
in die Aufführung las Susann Enz, die bekannte Stimme von Radio Bern, "Die
Weiberrache", eine Kalendergeschichte von Jeremias Gotthelf (eine CD mit der
Aufnahme der Lesung kann bei der chäller-kumedi bezogen werden) |
|
Regie: |
Brigitte Bissegger |
Die
professionelle Theaterschaffende hat erfolgreich mit mehreren
Theatergruppen gearbeitet. Die Wiederaufführung des "Notars" war
ihre erste Zusammenarbeit mit der chäller-kumedi. |
|
Personen: |
|
und ihre
Darsteller |
|
|
|
Rosmarie Beck
Jürg Winzenried |
|
|
-
Luise
-
Marei
-
Spendvögtin
-
Stössli
|
Gaby Hofer
Beatrice Schneider
Silvia Schläpfer
Steve Hofer |
|
Technik |
Andreas Trüssel |
|
|
Kostüme
|
Eveline Rinaldi |
|